OB Starke stellt klar: „Existenz des Hainbads bleibt gesichert“

Veröffentlicht am 14.08.2009 in Lokalpolitik

In der jüngsten Bürgersprechstunde von Oberbürgermeister Andreas Starke erschienen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die sich kritisch mit der gegenwärtigen Situation im Hainbad auseinandergesetzt haben. Starke beruhigte die Gemüter: „Die Existenz des Hainbades ist ein Bestandteil des Bamberger Lebens und soll auch in Zukunft gesichert bleiben“. Damit reagierte das Stadtoberhaupt auf Spekulationen, wonach die Existenz des Hainbades in Frage gestellt werden könnte. Mit dieser Klarstellung sind diese „unbegründeten Vermutungen“ vom Tisch, so Starke.

Im Rahmen der Bürgersprechstunde erläuterte Starke auch die jüngsten Beschlüsse aus dem Aufsichtsrat der Stadtwerke Bäder GmbH, dem außer ihm selbst auch Stadträte aller Fraktionen angehören. Dort sind die bisherigen Absperrmaßnahmen an den Zugängen/Abgängen zur Regnitz als ungeeignet qualifiziert worden, weil kein „ausreichender Schutz für die Kinder“ garantiert werde. Dadurch sei die mit dem „Verein der Freunde des Hainbades Bamberg e.V.“ vereinbarte ursprüngliche Lösung einer Duldung des Zugangs aus rechtlichen Gründen nicht mehr tragbar. Starke machte darauf aufmerksam, dass in unmittelbarer Nähe der Flusszugänge ein Kinderplanschbecken sowie ein Spielplatz sei, die nicht beaufsichtigt werden. Für den Aufsichtsrat habe jedoch „die Sicherheit unserer Kinder oberste Priorität“. Deswegen sei beschlossen worden, die Sicherheitsvorkehrungen im Interesse der Kinder zu verbessern. Er warb um Verständnis dafür, dass nur so die rechtlichen Anforderungen beachtet werden können. „Niemand kann sich als Verantwortlicher über die notwendigen Verkehrssicherungspflichten hinwegsetzen“, sagte Starke.

Gleichzeitig informierte Starke über die weitere Vorgehensweise: Man plane, für die neue Badesaison eine Regelung zu finden, die möglichst vielen Interessen gerecht wird. Dazu gehört auch ein ständiges Monitoring und eine Überprüfung der Wasserqualität der Regnitz. Sollten sich die Überprüfungsergebnisse spürbar verbessern, so Starke, müsse auch über das Badeverbot nachgedacht werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt, sind die Ergebnisse zur Wasserqualität der Regnitz nicht geeignet, das Badeverbot aufzuheben. Gleichzeitig kündigte Starke an, dass nach einer verbesserten Lösung für die Kinder gesucht werde: Das gegenwärtige Planschbecken mit den provisorischen Spielmöglichkeiten sei sicherlich eine Übergangslösung. Im kommenden Jahr sollte nach den Vorstellungen des Oberbürgermeisters sichergestellt werden, dass Kinder sowohl planschen als auch baden können. Dazu sind konkrete Arbeitsaufträge vom Aufsichtsrat erteilt worden. Es gelte nun, mit Geduld und Augenmaß die Badesaison 2010 vorzubereiten.“

 

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