MdB und MdL
Was können wir noch tun, um Familien zu fördern und möglichst allen Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen? Wie können wir die Kindergärten unterstützen? Wie den Beruf der Erzieherin, des Erziehers attraktiver machen? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, diskutierten die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrike Bahr, Mitglied d. Ausschusses für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, und Andreas Schwarz mit zahlreichen Fachleuten aus der Praxis im Bamberger Bistumshaus St. Otto.
„Qualität in den Kindertagesstätten und Entlastungen für Familien – beides gehört zusammen, will man Kindern in unserem Land gute und gleiche Chancen geben“, betont Andreas Schwarz in seiner Einleitung. „Es ist wichtig, dass die Erzieherinnen und Erzieher gern und mit Spaß ihre Arbeit machen und ebenso, dass die Kinder mit Freude die Kita besuchen. Dafür wollen wir als Regierung Gelder optimal zur Verfügung stellen.“
Gute Nachrichten für die Region: Der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz wurde erneut einstimmig zum stellvertretenden Sprecher für Kommunalpolitik der SPD-Bundestagsfraktion gewählt. Wie man Kommunal- und Bundespolitik zusammendenkt, hat der Abgeordnete als langjähriger Strullendorfer Bürgermeister von der Pike auf gelernt.
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das die Kollegen in mich setzen. Selbstverständlich werde ich meinen Einfluss auch dafür nutzen, dass es mit der Region Bamberg und Forchheim in großen Schritten voran geht. Sicherlich war diese Position in den vergangenen Jahren hilfreich, um die Sanierungsmittel für das Kloster St. Michael, das Rathaus Forchheim oder den Volkspark Bamberg zu gewinnen. Ich bin davon überzeugt, dass es schon bald wieder positive Nachrichten zu vermelden gibt“, erklärt Andreas Schwarz, und ergänzt: „Es ist wichtig, dass es in Berlin mitdenkende Fürsprecher für die Belange der Kommunen gibt, schließlich spüren die Menschen die Entscheidungen des Bundestages häufig als erstes vor Ort in ihrer Gemeinde, Stadt oder dem Landkreis.“
Wer hat Lust auf einen gemütlichen Grillabend mit MdB Andreas Schwarz und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Jonas Merzbacher?
„Wir sind ab sofort im Landkreis Bamberg unterwegs und haben Bratwürste im Gepäck. Wer möchte, lädt uns zu sich nach Hause ein. Während Sie die Bratwürste grillen, unterhalten wir uns über die Probleme in unserer Republik, die Ideen für unsere Region und Ihre persönlichen Baustellen“, erläutert Andreas Schwarz die Idee hinter der Aktion.
Persönlicher geht es kaum. Wer also diese einmalige Gelegenheit ergreifen möchte, der meldet sich bitte unter 0951-51929400 oder andreas.schwarz.ma04@bundestag.de, um einen Termin für den Hausbesuch zu vereinbaren.
Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz (SPD) auf Einladung der Geschäftsführung die Firma Wiegand-Glas. Das Treffen am Standort Steinbach am Wald gab Gelegenheit für vertrauliche Gespräche sowie Einblicke in die nachhaltige Entwicklung des oberfränkischen Traditionsunternehmens, das heute in 4. Generation mit rund 2000 Mitarbeitern produziert.
Steinbach am Wald ist ein Zentrum der Glasproduktion und für Wiegand Glas der Hauptsitz des Unternehmens. Seit über 400 Jahren ist die Familie mit dem Werkstoff Glas verbunden: Rund 8 Millionen Glasbehälter produziert Wiegand-Glas pro Tag, davon rund 3,1 Millionen allein in Steinbach am Wald. „Glas ist einer der wenigen Werkstoffe, die zu 100 % recycelbar sind und damit ein nachhaltiges Produkt, das einen Beitrag zum Umweltschutz leistet“, so Geschäftsführer Oliver Wiegand.
„Wir wollen Ihnen heute Abend Dankeschön sagen für die unzähligen Stunden, die Sie und Ihre Mitstreiter ehrenamtlich für uns alle leisten. Und wir wollen heute Abend auch in Dialog treten. Wir möchten hören, wo die Politik im Bund und im Freistaat weiter unterstützen kann und muss“, leitete MdB Andreas Schwarz das Blaulicht-Grillen ein.
Der Bundestagsabgeordnete lud zusammen mit seinem Landtagskollegen Stefan Schuster zum Austausch und gemütlichen Zusammensein ein. Schuster war 23 Jahre lang Berufs-Feuerwehrmann in Nürnberg und ist nun im Landtag für den Bereich Innere Sicherheit zuständig, der auch die Rettungsdienste und Feuerwehren mit einschließt.
„Immer mehr Frauen interessieren sich für die Feuerwehr, weshalb die Mitgliederzahl in Bayern seit Jahren auch konstant bleibt“, weiß dieser zu berichten. „Der Katastrophenschutz ist in Bayern bereits gut aufgestellt. Trotzdem hat der Landtag in seinem Doppelhaushalt 19/20 nochmals ein Sonder-Förderprogramm aufgelegt.“
„Klein, aber oho“ – so könnte man das brandneue Produkt aus einer Ideenschmiede in Forchheim bezeichnen. Die Start-Up Firma momo mobilmodul hat auf steigende Mieten und zunehmende Wohnraumknappheit in Städten eine Antwort gefunden: das momo, ein Wohnmodul zum Arbeiten und Leben. Um sich diese interessante Neuentwicklung anzuschauen, stattete der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz den Forchheimern im Rahmen seiner Sommertour einen Besuch ab.
„Wie können wir wohnen, wenn kein Wohnraum da ist? Das haben meine Frau Anja und ich uns zu Beginn gefragt“, berichtet Industrie-Designer Florian Stolzenberger. „Wir wollen vor allem zeigen, dass Kleinheit keinen Verzicht bedeutet.“
„Sehen wie ein Luchs“ – so ist das Motto des Bamberger Brillenglas-Herstellers Rupp + Hubrach, benannt nach seinen Gründern im Jahr 1922. Das alteingesessene Unternehmen wollte sich der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz einmal etwas genauer ansehen und schaute deshalb auf seiner Sommertour vorbei.
Vom Gründungshaus Sterzermühle – dem heutigen Informationszentrum Welterbe – über den Standort Am Zwinger wurde die Produktionsstätte schließlich im Jahr 1977 an den heutigen Standort verlagert.
„Wir sind aktuell einer der fünf größten Brillenglashersteller in Deutschland“, erläutert Geschäftsführer Ralf Thiehofe stolz. Auch wenn Rupp + Hubrach mittlerweile zur französischen Unternehmensgruppe EssilorLuxottica gehört, hat sich der oberfränkische Hersteller seine Eigenständigkeit bewahrt: Mit eigener Forschungsabteilung, eigner IT und eigener Produktion bleibt die gesamte Wertschöpfung im Unternehmen.